Die Wurzeln der „Braugemeinschaft Campusperle“ der Technischen Universität
Hamburg-Harburg reichen ins Jahr 2003 zurück, als 17 findige Studenten der
Verfahrenstechnik eine sehr gute Idee hatten. Sie transferierten die
theoretisch gelernten Inhalte kurzerhand in die Praxis und schufen so das
Qualitätsbier „Campusperle“, von dem jährlich bereits mehrere
Fässer produziert werden.
Die Erfolgsgeschichte der „Campusperle“
Gebraut wird das Bier mit der eigens entworfenen Brauanlage, die
mittlerweile Anschauungsobjekt in Lehrveranstaltungen im Studiengang
Verfahrenstechnik ist und mit der heute 50 bis 100 Liter „Campusperle“ pro
Monat hergestellt werden. Das untergärige Bier und seine Geschichte sind dank
des medialen Interesses bereits überregional bekannt. Es wird auf
TUHH-Veranstaltungen ausgeschenkt und bereichert auf diese Weise das Leben
innerhalb und außerhalb des Campus. Ein Hamburger Bäcker backt seit diesem Jahr
aus dem Treber, der als Abfallprodukt beim Bierbrauen anfällt, das
Campusperle-Bierbrot. Inzwischen ist das Bierbrauen sogar Bestandteil der
Lehre: Erste Studien über die Filtration des Bieres sind in Arbeit und der
verfahrenstechnische Vorgang des Bierbrauens ist Teil einer Vorlesung für
Erstsemester.
Unterstützung durch GEA Brewery Systems
GEA
Brewery Systems zeigt sich vom Engagement der Studenten und ihrem Spaß an der
praktischen Umsetzung der theoretischen Inhalte der Verfahrenstechnik sehr
beeindruckt. Als Unternehmen, das Innovationen stetig anregt und auch selbst
generiert, weiß GEA Brewery Systems das Interesse der jungen Studenten sehr zu
schätzen unterstützte aus diesem Grund die Neuverrohrung der Anlage Ende
letzten Jahres.
Große Pläne für die Zukunft
Dank des
Engagements der GEA Brewery Systems kann die "Braugemeinschaft
Campusperle" nun weitere Projekte mit Blick auf die Zukunft in Angriff
nehmen. So stehen z.B. die Konstruktion eines optimierten Heizsystems mit
besseren Wärmeübertragungseigenschaften sowie die Optimierung des
Läutervorgangs, die Verfeinerung und Weiterentwicklung der Rezeptur und das
Züchten eigener Hefekulturen auf dem Programm.
Photo: Braugemeinschafts-Mitglieder v.l. Benjamin Bürgel, Markus Zeitler,
Lorenz Zimmer